Die Blendenzahl bezeichnet das Verhältnis der Brennweite f zum Durchmesser D der Eintrittspupille eines Objektivs. Angegeben wird die Blendenzahl zum Beispiel als 1:1,4 oder 1/1,4 oder f/1,4 oder F/1,4.
Die Eintrittspupille ist meist variabel und kann verändert werden, mann spricht dabei über die so genannte Blendenöffnung. Je größer die Blendenöffnung (und damit auch D und je kleiner die Blendenzahl), desto mehr Licht kann durch das Objektiv auf den Sensor passieren und desto kleiner können Belichtungszeiten werden. Je kleiner die Blendenöffnunf (und je größer die Blendenzahl), desto größer ist die Schärfentiefe. Üblich ist der Bereich von 3,5 bis 30 und ist stark von dem Objektivtyp und Kosten abhängig.
Je größer die größte Blendenöffnung, desto heller oder licht-stärker ist das Objektiv. Daher wird die Blendenzahl als ein wichtiges Merkmal für die Objektive genutzt. Ein sehr licht-starkes Objektive hat die Blendenzahl 1:1,4. Eher durchschnittlich sind Werte 1:3,5 oder 1:4. Bei Normalzoom Objektiven sollte die Blendenzahl nicht größer als 1:5,6 sein. Bei Zoom-Objektiven ist die Blende oft abhängig von der Brennweite und daher wird ein Bereich angegeben, wie z.B. 1:3,5-5,6.