Digitalexperiment

Journal über digitale Spiegelreflexfotografie

Jul
14

RAW und Adobe RGB

Beitrag von Simon in Bericht, Erfahrung

DE 2008-07-13
Ich habe auf Anfrage eine kleine Darstellung der Konzepte Bildformat, Farbmodus, Farbraum und Farbmanagement im Wissensabschnitt erzeugt. Die klare Aussage dieser drei Beiträge ist die Fotos im RAW Format und Adobe RGB zu schießen, falls die Kamera es ermöglicht.

Am Sonntag, waren Calin, HeSoK und ich auf einer kleinen Fotosession. Das Ziel war die Hamburger Hafencity und die Stadt von der Elbe aus zu fotografieren. Ob es uns gelungen ist, kann man in den Galerien (z.B. hier) der Autoren anschauen.

Wir habein einen GPS Track aufgezeichnet, um die Fotos geotaggen zu können. Die Einstellungen, die man bei FlickR machen muss um die EXIF-GPS-Informationen anzuzeigen sind unter Methodik -> GPS zu finden. Ich habe bereits in meinem eigenen Blog darüber gepostet, und habe die Technik im Beitrag GPS-Tagging mit einem Mobiltelefon genauer beschreiben.

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Kommentare

  1. shuron schreibt,

    Zu dem Farbmodus:
    1. Ich verstehe es einfach so, da es einfach die Darstellung bzw. die Berechnungsmethode der Farbe ist. Die Frage ist nur, ob ein bestimmter Format eine bestimmte Methode benutzt? Wie werden die Farben beispielsweise bei JPEG gespeichert (berechnet)? Oder verstehe ich da was falsch?
    2. Kann man irgendwie eine Bilddatei, beispielsweise extra für Druck optimieren indem man sich auf CMYK ausrichtet, wie auch immer das praktisch aussehen soll?
    ——————
    Farbmanagement ist da eher intuitiver: sRGB ist so zu sagen kleinster gemeinsamer Nenner. Wenn z.B. ein AdobeRGB Bild nicht dargestellt werden kann wird es (ohne “grobe Verzerrung”) bis aufs sRBG reduziert. Korrigiert mich wenn ich Blödsinn erzähle ;)
    ——————
    Die Fots sind gut, jedoch teilweise langweilig. Bei vielen ist der Weisabgleich zu niedrig, für meinen Geschmack. Hast die wohl kaum bearbeitet dieses Mal?

    Ein Kleiner Nachtrag noch: wenn man von einen Boot aus fotografiert hat auch der Bildstabilisator kaum Chancen… Das sieht man an einigen Gebäuden die von Wasser aus fotografiert wurden.

    Ich hoffe meine Anmerkungen werden keinen persönlich angreifen und dienen nur dem fachlichen Austausch. Freue mich auch auf Euere Meinung.

  2. Simon schreibt,

    Ich versuche für die Erklärung der Begriffe entsprechende Bilder zu finden / zu erzeugen.
    Der Farbmodus (also RGB, CMYK, LAB) beschreibt ein technisches Verfahren um eine Farbe darzustellen. Auf deine erste Frage hin, wie JPEG die Farbe speichert gibt es eine Antwort – im RGB Format. Um das Thema allgmein zu verstehen kann man sich überlegen, wie verschiedene Geräte Farben darstellen: ein CRT-Monitor macht es über die Helligkeit der drei Kathodenstrahlen, ein TFT über die Helligkeit der Pixel, die mit Farbfilter versehen sind, ein CCD Sensor hat eben die Bayer-Matrix. Ein Drucker hat vier Grundfarben aus den die Farbe gemischt wird. Die Darstellung von der Farbe Rot RGB:(255, 0,0) ist mit Hilfe von CMYK mit dem Tupel (0,99,100,0) möglich und entspricht im LAB Modus dem Tripel (54, 81, 70). Dabei findet eine einfache mathematische Umrechnung statt. Daher kommen die unterschiedliche Darstellungen: es gibt hier kein besser/schlechter – jeder Drucker, der mit vier Farben druckt wird die RGB-Farbe umrechnen – und dabei seine Formel einsetzten. Bei jeder Umrechnung der Farbe passieren Näherungen (wegen Abbildung zweier diskreter Werte aufeinander). Die manuelle Umschaltung auf CMYK vor dem Druck macht es möglich die Farben vorher zu sehen, d.h. genau diese Fehler zu berücksitigen und evtl. etwas nachzujustieren.

    In Bezug auf die Fotos: in dieser Session habe ich zwei Arten von Fotos geschossen: Bilder von Architektur mit entsprechenden Komposition und etliche Panoramabilder – die ich einfach haben möchte um daras später Ausschnitte machen zu können. Somit gibt es eine ganze Menge Hafenbilder mit Hamburg-Skyline auf 10% der Bildhöhe und 90% die von Wasser/Himmel besetzt sind. Eine schlechte Komposition – aber wenn man daraus ein Streiffen ausschneidet, macht es wieder mehr Sinn.

    Mit dem Stabilisator hast Du recht – ich musste feststellen, dass man teilweise mit 1/250 schießen musste, um überhaupt die Bewegungsunschärfe wegzubekommen.

    Das mit dem Weißabgleich stimmt noch nicht ganz – ich werde einen Beitrag im Wissensteil dazu anlegen um den Begriff zu erklären.

    Danke für das Kommentar, ich geh mal den Rest der Fotos hochladen – waren nur einige wenige schon hochgeladen…

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