Digitalexperiment

Journal über digitale Spiegelreflexfotografie

Dez
12

c’t Digitale Fotografie 1/2011

Beitrag von Simon in Allgemeines

Die neue Ausgabe von c’t Digitalfotografie ist am Kiosk erschienen.  Diesmal mit folgenden Themen:


c’t special 01/2011
Digitale Fotografie
ab 13.12.2010 im Handel

Inhaltsverzeichnis

Portfolio

  • Claudia Höhne: Strange Places

Tests der Kamera-Neuheiten

  • Kompaktkameras von klein bis Superzoom
  • Fünf DSLR- und spiegellose Systemkameras

Panoramen fotografieren und montieren

  • Überblick
  • Wahl von Kamera und Objektiv
  • Panorama-Zubehör
  • Drei Großformat-Panoramen zum Aufklappen
  • Test Stiching-Software

Die Welt der kleinen Motive

  • Einführung
  • Ausrüstung für die Makrofotografie
  • Fotografische Techniken
  • Aufnahmepraxis
  • Zerplatzende Seifenblasen fotografieren

Digitale Bilderrahmen aussuchen

  • Kaufberatung digitale Bilderrahmen

Adapter für Manuellfokus-Objekte

  • Adapter-Know-how
  • Adapter-Test
  • M42-Schraubgewinde-Adapter

Geotagging von Fotos

  • Überblick
  • GPS-Empfänger in Kameras und Smartphones
  • GPS-Empfänger für Kameras nachrüsten
  • GPS-Logger
  • Geodaten-Fotos anzeigen und verwalten

Der Gimp-Meisterkurs Teil II

  • Gimp-Tuning mit Plug-ins
  • Raw-Entwicklung mit UFRaw

Software-Neuerungen

  • Photoshop Elements jetzt in 9er Version
  • Neuheiten in Lightroom 3.2
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Dez
1

Heise Digitale Fotografie | 2010, 01

Beitrag von Simon in Ankündigung

special0909
Der Heise Zeitschriftenverlag legt eine neue Ausgabe des c’t Spezials “Digitale Fotografie” pünktlich zum Jahresende nach. Das hochwertige Heft ist ab dem 07.12.2009 im Handel und bietet folgende Themen an (quelle heise.de):

Kameratests

19 kompakte Digitalkameras bis zu 12 Megapixeln haben wir dieses Mal zum Test versammelt, darunter Spezialitäten mit rauschärmeren Sensorkonzepten, riesigen Touch-Displays und solchen mit WLAN- und GPS-Funktion. Des weiteren fanden solide modellgepflegte Spiegelreflexkameras für Einsteiger und Fortgeschrittene und zwei besonders kompakte spiegellose Systemkameras den Weg in unseren Testpool. Dabei wagt sich Canon im Oberklasse-Segment in neue APS-C-Auflösungssphären vor – ob das wohl gut geht?

Statt auf noch mehr Megapixel setzen vor allem die Hersteller kompakter Kameras auf intelligente Bildfunktionen. Wir haben geprüft, ob Gesichtserkennung, automatische Retusche und integrierter Panorama-Modus die Bildbearbeitung überflüssig machen oder zumindest erleichtern.

Digitalbilder im Analogstil

Es war früher ein gut behütetes Geheimnis der angesagten Kameraleute und Fotografen, mit welchen optischen oder fotochemischen Tricks sie arbeiteten, um ihren Bildern einen unverwechselbaren Look zu verleihen. Heutzutage hat man mit Lightroom alle Möglichkeiten, selbst eigene Filmlooks zu schaffen. Alternativ bedient man sich an den über 100 Filmlook-Entwicklungs-Presets auf der Heft-DVD. Noch einfacher geht das mit fertigen digitalen Filtern, die einige Hersteller anbieten, um die analoge Ästhetik von Ilford, Kodak und Co. wieder aufleben zu lassen.

Retusche und Freistellen mit GIMP

Wie flexibel und universell das kostenlose GIMP ist, zeigen unsere Workshops. Störende Gegenstände wie Strommasten und Leitungen verschwinden mit Hilfe unserer ausführlichen Anleitung im Nu. Ganz andere Anforderungen stellt die Porträt-Retusche, hier gilt es, mit viel Fingerspitzengefühl die Haut zu soften, Make-up aufzutragen, die Augen zu betonen und mit Lichteffekten zu experimentieren.

Der so simpel klingende Begriff „Freistellen“ umfasst eine der komplexesten und aufwendigsten Tätigkeiten der Bildbearbeitung. GIMP integriert dafür hocheffiziente Tools zum semi-automatischen Freistellen auch komplizierter Motive, wie unser Workshop belegt. Als weiteres Beispiel dafür, wie flexibel GIMP ist, dient die Umwandlung eines Schlechtwetter- in ein Schönwetterfoto Schritt für Schritt.

Praxis und Portfolio

LED-Taschenlampen eignen sich hervorragend für ein selbst gebautes Tabletop-Fotostudio: Sie sind heller als bisherige Taschenlampen, handlich und fokussierbar, strahlen keine Hitze ab und kommen ohne Kabel aus. Mit kleinen Stativen und wenigen Requisiten aus dem Bastelbedarf ist das kleine Fotostudio für den Tisch schnell fertig. Anhand von einigen besonders schwierig auszuleuchtenden Gegenständen demonstrieren wir die Möglichkeiten und Grenzen des LED-Fotostudios. Eine typische Anwendung sind professionell erstellte Fotos von Gegenständen für die Bebilderung einer Online-Auktion.

Schon eine durchschnittliche Digitalkamera reicht, um den Überflug der internationalen Raumstation (ISS) aufzunehmen. Im Zusammenspiel mit einem Amateurteleskop kommen Fotos zustande, auf denen man bereits viele Details der ISS sieht. Etliche ISS-Jäger liefern sich einen sportlichen Wettstreit, wer die besten Aufnahmen schießt. Unser Praxisbeitrag zeigt, wie’s geht.

Fotos online verkaufen

Wer viel Lob und gute Bewertungen für seine Fotos einheimst, spielt eventuell mit dem Gedanken, die besonders gelungenen Bilder online anzubieten. Viele Bildagenturen stehen online bereit, um die eigenen Fotos zu vermarkten. Wir geben Tipps, wie Sie die passende Microstock-Agentur finden und welcher Erlös zu erwarten ist. Der Umsatz steigt mit professionell vorbereiteten Fotos inklusive Metadaten, wir zeigen, wie das möglichst zeitsparend vonstatten geht. Allerdings sollte man die juristischen Fallstricke kennen, bevor man Fotos online anbietet. Wir widmen den rechtlichen Aspekten deshalb einen eigenen Beitrag in diesem Schwerpunkt.

Auf der DVD

Video-Tutorials ergänzen die Workshops dieses Hefts, unter anderem über Porträt-Shooting im Studio und Nachbearbeitung mit Photoshop. Weitere Tutorials erläutern, wie man bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen draußen und drinnen Bildideen umsetzt. Über 60 Anwendungen, darunter Voll- und Spezialversionen, komplettieren die Heft-DVD. Ein E-Book über GIMP erklärt ausführlich die Korrektur, Retusche und Präsentation von Fotos.

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Okt
20

Canon EOS 1D Mark IV

Beitrag von Simon in Ankündigung

canon1dCanon hat eins der Kamera-Schlachtschiffe überholt. Das neue Kind heißt EOS 1D Mark IV und ist ein offizieller Herausforderer der Nikon 3DS. Die Kamera mit dem APS-H Sensor (crop-factor 1.3 gegenüber 35mm KB) punktet vor Allem mit unglaublichen 102.400 ISO. Der Standardbereich liegt zwischen 100 – 12.800 ISO. Der Sensor löst mit 16 Megapixel auf, zwei Digic IV CPUs ermöglichen schnelle Datenverarbeitung. Die anderen Neuerungen entsprechen im Ganzen den von 5D Mark II und 7D. So werden die Videos in Full HD (1080p) mit bis zu 30 Bilder pro Sekunde aufgenommen. Der neue Autofokus glänzt mit 45 Messfeldern, von den 35 mit Kreuzsensoren ausgestattet sind. Die Live-View Funktion bietet eine Voransicht auf dem 3″ und VGA-auflösenden Display.  Um das empfindliche Innenleben zu schützen ist das hochwertige magnesiumlegierte Gehäuse mit 76 Dichtungselementen versehen. Das komplette Gehäuse hat die Ausmaße 156 mm × 157 mm × 80 mm und bringt ohne Akku ein Gewicht von 1180 Gramm auf die Waage. Der stolze Preis von knapp 4700 EUR überrascht nicht, da es sich um eine professionelle Kamera handelt.

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Sep
9

Canon 7D und die Objektive

Beitrag von Simon in Ankündigung

canon7d
Damit es uns nicht zu langweilig bei der Auswahl und Analyse der existierende Canon Modelle wird, hat Canon pünktlich zur IFA einige Neuerungen vorzuweisen. Da wäre zunächst die neue Canon EOS 7D digitale Spiegelreflex, die zwischen der professionellen 5DmkII and 50D einzuordnen wäre. Desweiteren bring Canon drei neue Objektive ins Spiel: Canon EF-S 15-85mm f/3,5-5,6 IS USM, Canon EF-S 18-135mm f/3,5-5,6 IS und Canon EF 100mm f/2,8L Macro IS USM.

Canon 7D

Canon 7D ist eine 18 Megapixel APS-C Format DSLR mit zwei Digic IV Prozessoren. Es ermöglich Aufnahmen von Full-HD Videos mit bis zur 30fps. Die Kamera wartet mit 63-Feld iFCL Messsensoren, integriertem Speedlite Transmitter zur Steuerung von Speedlite Blitzen, einem Sucher der 100% des Bildes darstellt und ein elektronischen Overlay mit Wasserwaage und einigen anderen netten Spielereien. Damit steht nun Canon mit 5 Cameras im Feld, wobei die Grenzen immer verwaschener werden. Laut Canon ist die Kamera eine neue Ära in der Entwicklung und soll sich als eigener Typ etablieren. Speziell ist der Preis von nur 1.649,00 EUR durfte für alle interessant sein, die nicht gleich 2,5K für eine 5DmkII investieren möchten.

Canon EF-S 15-85mm f/3,5-5,6 IS USM

Das hochwertige EF-S 15-85mm 1:3,5-5,6 IS USM mit 5,6fach Zoom hat einen Brennweitenbereich von 24-136 mm äquivalent zum Kleinbild-Format. Die Naheinstellgrenze beträgt im gesamten Zoombereich nur zirka 0,35 m. Der integrierte Bildstabilisator ermöglicht Aufnahmen mit einer bis zu vier Stufen längeren Verschlusszeit. Das Objektiv soll ab Oktober für 499,00 EUR angeboten werden, und kann jetzt schon vorbestellt werden. Das Objektiv ist ein re-make von EF-S 17-85mm IS USM. Hoffentlich ist er im WW Bereich besser als sein Vorgänger.

Canon EF-S 18-135mm f/3,5-5,6 IS

Das EF-S 18-135mm 1:3,5-5,6 IS ist ein leistungsstarkes Allroundzoom ebenfalls für EOS-Kameras mit EF-S-Bajonett. Auch dieses Objektiv ist mit einem Bildstabilisator für bis zu vier Stufen längeren Verschlusszeiten ausgestattet. Mit seinem beeindruckenden 7,5fach Zoombereich deckt es einen großen Brennweitenbereich von zirka 29-216 mm äquivalent zum Kleinbildformat ab. Die Naheinstellgrenze beträgt zirka 0,45 m. Das vielseitig einsetzbare Zoomobjektiv ist ideal als Ergänzung für alle Besitzer eines Standardobjektivs. Das fehlen des USM Motors kann allerdings als ein Nachteil betrachtet werden. Auch die Qualität im bei der Brennweite von 18mm muss erstmal abgewartet werden. Der recht günstige Preis von UVP 499.00 EUR macht es trotzdem interessant. Damit lässt sich zwar die Kombination Kit EF-S 18-55mm und EF-S 55-250mm zwar nicht ganz ersetzten, dafür hat man einen Objektiv, was sicherlich für Fotografen mit mittleren Qualitätsansprüchen ausreicht.

Canon EF 100mm f/2,8L Macro IS USM

Ein ganz anderes Vogel ist der neue 100mm f/2,8 L Makroobjektiv mit Bildstabilisator und Ultraschalmotor. Laut Canon ist der neue Hybrid-Bildstabilisator sehr viel wirkungsvoller als herkömmliche Bildstabilisatoren. Er reduziert Verwacklungsunschärfe und ermöglicht mit bis zu vier Stufen längeren Verschlusszeiten eine exzellente Bildqualität. Der Einsatz von reibungsarmen Keramikkugeln bei den beweglichen Teilen sorgt für einen besonders ruhigen Bewegungsablauf – ganz wichtig für die Minimierung von Verwacklungsunschärfe bei Makroaufnahmen. Der Hybrid-Bildstabilisator erkennt durch einen Beschleunigungssensor Kamerabewegungen (problematisch bei Nahaufnahmen) und durch einen Gyrosensor Kameraverwacklungen und wirkt diesen entgegen. Dadurch kann selbst bei Aufnahmen mit Abbildungsmaßstab 1:1 eine exzellente Bildqualität mit bis zu zwei Stufen längeren Verschlusszeiten realisiert werden.

Das EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM nutzt eine UD-Linse zur Minimierung von Farbfehlern. Die Super-Spectra-Vergütung sorgt für überzeugende Abbildungsqualität durch minimiertes Streulicht und Reflexen. Eine Blende mit neun Lamellen ermöglicht die gezielte Betonung des Hauptmotivs durch das Fotografieren mit angenehmer Hintergrundunschärfe. Der ringförmige Ultraschallmotor sorgt für eine schnelle, präzise und nahezu geräuschlose Scharfstellung. Zur Anpassung an die Motivsituation hat das Objektiv einen Schalter zur Begrenzung des Einstellbereiches mit drei Positionen.

Als Objektiv der professionellen L-Serie ist es mit Abdichtungen zum Schutz vor Staub und Spritzwasser versehen. Im Lieferumfang befindet sich die Gegenlichtblende ET-73. Zum optional erhältlichen Zubehör des EF 100mm 1:2,8L Makro IS USM gehört neben Zwischenringen EF12 II und EF25 II auch die die Stativhalterung D. So kann schnell und unkompliziert ins Hoch- oder Querformat gewechselt werden. Die optional als Zubehör erhältlichen Speedlites MR-14EX und MT-24EX können über den ebenfalls optionalen MacroLite-Adapter 67 angesetzt werden.

Der Preis für die Festbrennweite ist mit UVP 949 EUR sogar recht klein für eine L Optik mit solchen Eigenschaften.

Na dann, viel Spass beim Sparen.

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Jun
19

Canon News

Beitrag von Simon in Allgemeines

Lange hat sich Canon nicht zurückgelehnt mit dem Release einer neuen Kamera. Nachdem erst vor vierzehn Monaten die Canon 450D rausgekommen war, ist nun der Nachfolger Canon 500D auf dem Markt. Abgesehen von technischen Neuerungen gab es einen kleinen Paradigmenwechsel bei Canon: von drei Zielgruppen ist man nun auf aktuell vier umgestiegen. Damit kann man nun zwischen dem Einsteigermodel Canon 1000D, einer Amateurkamera Canon 500D, einer semiprofessionellen Canon 50D und schließlich einer für die Profis gebauten Canon 5DmkII und Canon 1DmkIII wählen. Damit rückt die 500D mehr in den Bereich des ambitionierten Amateurs und muss nicht alle Wünsche des blutigen Anfängers erfüllen.

Vor allem sind es zwei wichtige Eigenschaften die in das Update geflossen sind: ein besserer Sensor und ein neuerer Prozessor. So hat die 500D nun auch einen neuen Digic IV Chip und einen 15,1 Megapixel Sensor. Damit ist sie ähnlich ausgestattet, wie die 50D. Die wichtigste Neuerung ist aber wohl die Fähigkeit Full-HD-Videos (Auflösung: 1080p) aufzuzeichnen. Allerdings geht dies nur mit 20fps, womit die Kamera nicht ganz an die 5DmkII rankommt, die Videos in 1080p mit 30fps liefert. Die Canon EOS 50D bleibt nicht videofähig, und damit dürfen wir uns wohl bald auf einen Nachfolger oder ein Update freuen.

Außerdem ist ein neuer Kompaktblitz (Canon Speedlite 270 EX) und zwei Tilt-und-Shift Objektive (Canon TS-E 17mm 1:4 L und Canon TS-E 24mm 1:3,5 L II) rausgekommen.

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Feb
17

Bildanalyse Nahaufnahme

Beitrag von Simon in Erfahrung

Ich möchte anhand eines in meinen Augen sehr gelungenen Bildes einige kleine Details besprechen, die manchmal zwischen sehr gut und Kunstwerk entscheiden. Hier ist das Bild, aufgenomen von Peter Friese (siehe seine FlickR Galerie). Im folgenden gebe ich einige persönliche Tipps.

Das Gefühl

Zunächst widmen wir uns der Wahrnehmung des Bildes: Formen, Farben, Eindruck. Das Motiv ist eine Blüte. Diese ist klar zu erkennen und befindet sich in der mitte des Bildes. Die großen Ränder tragen leider weder zu Athmosphere des Bildes bei, noch erzeugen Spannung. Das heißt der Betrachter schaut eigentlich nur auf die Blüte. Durch den richtigen Einsatz der Scharfentiefe wirkt der Hintergrund verschwommen und lenkt nicht vom Hauptmotiv ab. Das schöne Bokeh unterstreicht das Hauptmotiv und trennt es von Hintergrung ab, lässt aber die Äste gerade noch erahnen. Schaut man genau hin, stellt man aber fest, dass die hinteren Blätter der Blüte schon unscharf sind. Das Bild ist gut belichtet. Das Licht ist warm und harmoniert gut mit der kuschelig weich wirkenden Blüte. Der Fokus des Bildes ist im Bild mitelpunkt und läßt feine Blütendetails erkennen.

Die Metadaten

Nun kommen wir zu technischen Details. Das Bild ist mit einer Canon 450D (und vermutlich Canon EF-S 18-55mm) bei 45mm Brennweite, f/5.0 Blendenzahl und 1/500s Belichtungsszeit aufgenommen worden. Die ISO-Empfindlichkeit betrug 160.

Die Tipps

Das Framing könnte verbessert werden. Ein mittelgroßes Motiv mittel im Nichts wirkt verloren. Entweder vergrößert man das Motiv (könnte man mit der Vergrößerung der Brennweite bis 55mm erreichen), oder verändert ganz die Komposition und versucht mehr Spannung aufzubauen. Ich würde es mit Hochkant probieren oder mit seitlichen Position des Motivs, aber auch einfache Vergrößerung kann manchmal Wunder bewirken.

Die hintere Seite der Blüte ist nicht mehr scharf abgebildet, was an der Blende f/5.0 liegt. Bei einer so geringen Entfernung zum Objekt und Brennweite 45mm beträgt die Scharfentiefe nur einige Zentimeter. Vor allem nach den Kompaktkameras, die keine bequeme Schärfentiefenkontrolle geben, sollten man aufpassen, dass man die Blende nicht zu weit aufmacht. Das wäre bei dem Licht auch nicht notwendig gewesen. Für ein stilles Motiv aus einem halben Meter Entfernung braucht man nicht die 1/500s Belichtungszeit, sondern kann mit wesentlich größeren Verschlusszeit aus der Hand arbeiten.

Die Auto-ISO Funktion des 450Ds ist eine schöne Sache, wenn man in wechselnden Umgebungen Aufnahmen macht. Trotzdem sollte man bei jeder Aufnahme darauf achten, die ISO-Empfindlichkeit so gering wie möglich zu halten. Denn trotz der modernen Rauschunterdrückung auf den Sensoren bleibt ein Restrauschen, das bei der Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit mitverstärkt wird.

Zusätzlich würde ich die Farbintensität etwas erhöhen. Das geht aber nur nachträglich an einem Rechner.

Fazit

Das Bild ist gut gelungen. Ich habe es mir elaubt, es der harten Kritik auszusetzten, gerade weil es so gut ist, und schon kleinste Veränderungen es zu einem echten Kunstwerk machen könnten. Ich hoffe Peter ist mir nicht sauer…

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Dez
18

Canon Neuigkeiten

Beitrag von Simon in Allgemeines

Canon hat in diesem Jahr seine Kamerapalette erneuert. Nach dem erfolgreichen Start von Canon EOS 450D und Canon EOS 50D kamm nun die neue Version des Canon EOS 5D MarkII. Besonders interessant sind die letzten zwei Modelle nicht nur weil die dort immer bessere Sensoren zum Einsatz kommen, sondern weil Canon dort die neuen DIGIC IV Bildprocessoren einbaut. So ist mit EOS 5DMarkII erstmals möglich eine Videoaufzeichnung in FullHD Modus zu betreiben. Damit antwortet Canon vor Allem auf Neuheiten von Sony (Alpha 900) und Nikon mit D300 und D700.

Des Weiteren hat Canon (endlich) die Webseite umgestalltet, so dass nun eine vernünftige Auswahls der Objektive möglich ist.

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Jul
14

RAW und Adobe RGB

Beitrag von Simon in Bericht, Erfahrung

DE 2008-07-13
Ich habe auf Anfrage eine kleine Darstellung der Konzepte Bildformat, Farbmodus, Farbraum und Farbmanagement im Wissensabschnitt erzeugt. Die klare Aussage dieser drei Beiträge ist die Fotos im RAW Format und Adobe RGB zu schießen, falls die Kamera es ermöglicht.

Am Sonntag, waren Calin, HeSoK und ich auf einer kleinen Fotosession. Das Ziel war die Hamburger Hafencity und die Stadt von der Elbe aus zu fotografieren. Ob es uns gelungen ist, kann man in den Galerien (z.B. hier) der Autoren anschauen.

Wir habein einen GPS Track aufgezeichnet, um die Fotos geotaggen zu können. Die Einstellungen, die man bei FlickR machen muss um die EXIF-GPS-Informationen anzuzeigen sind unter Methodik -> GPS zu finden. Ich habe bereits in meinem eigenen Blog darüber gepostet, und habe die Technik im Beitrag GPS-Tagging mit einem Mobiltelefon genauer beschreiben.

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Jul
8

Auswahl der Fototaschen

Beitrag von Simon in Bericht, Erfahrung

Ich möchte mit einem guten Beispiel vorangehen und einen ersten längeren fachlichen Beitrag schreiben. Das Thema des Beitrages klingt auf den ersten Blick einfach – es geht um den sicheren Transport der Fotoausrüstung, also den Kauf von Taschen, Rucksäcke, etc. Ich persönlich war recht erstaunt und habe es mir wesentlich einfacher vorgestellt, als es dann im Endeffekt wurde. Gerne würde ich daher eine paar Erfahrungen teilen. Zur Referenz verwende ich die Produkte der Firma Lowepro, aber sicherlich können hier auch andere Hersteller, wie Tamrac oder Crumpler genannt werden.

Die Einsatzszenarien

Bevor man sich mit der Suche beschäftigt, sollte man sich die Frage stellen, was man eigentlich sucht. Ich habe ein Paar Leute in meinem Umkreis gefragt, welche Taschen und Rucksäcke sie besitzen, und viele unterschiedliche Antworten bekommen. Nun führe ich an dieser Stelle einige typische Einsatzszenarien von Fototaschen auf:

Die KameramitnahmeLowepro Cirrus TLZ 25

Eine typische Anforderung für einen Fotoamateur ist das Mitnehme der Kamera selbst. Besitzt man wenig Zubehör und keine teuren (und schweren) Objektive, so reicht eine einfache “Toploader”-Tasche. Diese wird als Schultertasche getragen und hat üblicherweise ein großes Fach, welches von oben zugänglich ist. In dieses Fach wird von oben die Kamera mit dem Objektiv nach unten gelegt, daher auch der Name. Toploader sind die Standardtaschen schlechthin, haben aber einige Vor- und Nachteile, die erwähnt werden sollten. Der eigentliche Vorteil von Toploadern ist die Kompaktheit. Die Tasche kann immer mit, fällt nicht auf und bietet üblicherweise ausreichend Schutz für die Kamera. Die selbe Eigenschaft kann aber auch als wesentlicher Nachteil ausgelegt werden – hat man Wechselobjektive, Blitz und sonstiges Zubehör dabei, passt es nicht in die Tasche. Ein weiterer Nachteil für (teure) schwere Objektive: Die Kamera wiegt mit manchem großem Objektiv um die zwei Kilo. Sehr wichtig dabei wird die Qualität des Gurtes, aber auch mit einem guten Gurt wird die lose Schultertasche zu einem Hammer, der ständig gegen die Hüfte stößt.

Die Autolösung

Lowepro Stealth Reporter D300 AW Die Lösung des Problems mit dem Zubehör sind die Schultertaschen. Diese haben ein wesentlich größeres Fassungsvermögen und variieren von klein bis groß. Damit ist auch das Mitnehmen von mehreren Objektiven möglich. Wichtig dabei ist die Möglichkeit der Einteilung des Innenraumes der Tasche in Sektionen, in die das Zubehör passend verstaut werden kann. Noch ein weiteres wichtiges Kriterium bei den Schultertaschen ist die Position der Kamera. Es gibt Hersteller, die die Kamera zentral platzieren und mit Zubehör umgeben. Andere legen die Kamera z. B. auf den Boden der Tasche. Stellt man die Tasche unvorsichtig ab, kann die Kamera eventuell beschädigt werden. Der Vorteil der Schultertasche ist sicherlich der schnelle Zugriff auf das Innere, sowohl im Stehen als auch im Sitzen. Der klare Nachteil ist, dass das Gesamtgewicht der Tasche auf einer Schulter hängt. Das kann bei drei bis vier Objektiven bis zu fünf Kilo werden, was lange Spaziergänge erschwert. Auch der Einsatz der Schultertasche auf dem Fahrrad ist hinderlich. Das Haupteinsatzszenario der Schultertaschen ist sicherlich während einer Fotosession für den schnellen Objektivwechel, aber nicht langes Spazieren mit der Kamera.

Der BergsteigeransatzLowepro Photo Trekker AW II

Viel besser kann man mit einem Rucksack spazieren oder Fahrrad fahren. Das Gesamtgewicht wird gleichmäßig auf die Schulter verteilt, so dass auch längere Spaziergänge kein Problem darstellen. Rucksäcke sind allgemein sehr praktisch, haben aber auch einige Nachteile. Der erste ist sicherlich der Preis – die Rucksäcke sind die teuersten Taschen. Sie sind zwar super zum Tragen der Ausrüstung, sind aber im Nachteil bezüglich der Zugriffsgeschwindigkeit. Der Rucksack muss abgeschnallt werden, das Objektiv herausgeholt, gewechselt und das alte reingelegt werden – das macht man sicherlich nicht im Stehen, sondern kniet sich hin. Noch schlimmer ist es, wenn man unterwegs ist und nur gelegentlich Motive findet. Da muss man sich entscheiden, ob man die Kamera in den Händen hält oder in den Rucksack wegpackt und für jeden Schuss anhält und erst wieder auspackt. Ein weiterer Nachteil eines Rucksacks ist, dass man nur einen zur Zeit tragen kann (Marcus trägt einen vorne und einen hinten, aber das muss man mögen). Für beide Rucksack-Nachteile gibt es Abhilfen.

Die Schlingenlösungslingshot200aw

Das Problem des Zugriffs auf die Kamera wird gut mit einer Rucksack-Tasche-Kombination gelöst. Der Rucksack hat nur einen Träger, den man diagonal trägt (Schlinge). Für den Zugriff auf die Kamera dreht man den Rucksack um den eigenen Oberkörper, so dass er vorn an der Brust hängt. Die spezielle Seitenlasche ist mit eine Klettverschluss versehen, so dass man binnen Sekunden die Kamera in den Händen hat. Der Nachteil dieser Lösung ist, dass man nur schwer einen zweiten Rucksack mitnehmen kann. Die Slignshots bieten genügend Platz für das Zubehör wie Blitz und Objektive, möchte man jedoch ein Buch mitnehmen, muss dieses in den Händen getragen werden. Besonders dieser Aspekt macht einen Slignshot nur bedingt reisetauglich. Eine Mitnahme der Kamera für einen Zwei-Tage-Trip mit dem Flugzeug ist zwar prinzipiell möglich, jedoch gibt es zunehmend mehr Fluggesellschaften, die nur ein Handgepäckstück zulassen.

Rücken frei, Hände freiLowepro Off Trail 1

Die alternative Lösung für den schnellen Zugriff auf die Kamera ist eine Hüfttasche. Diese leiden im Allgemeinen an gleichen Problemen wie die Toploader in Bezug auf die Menge der Ausrüstung, können aber in Kombination mit Rucksäcken eine sinnvolle Lösung darstellen. Der klare Vorteil: man hat die Kamera griffbereit und den Rücken und die Hände frei. Praktisch ist die Hüfttasche auch beim Fahrradfahren.

Flieger, Läufer, Fahrradfahrer

Meine Strategie beim Kauf der Taschen bestand darin, dass ich einen Rucksack gesucht habe, der vielseitig ist. Als Einsatzszenario denke ich an eine Wochenendreise in Europa, mit einem Flugzeug. Das Ganze ist wesentlich bequemer, wenn man es schafft das Gesamtgepäck in eine Tasche zu stecken. Des weiteren sollte in den Rucksack ein DIN A4 / Laptop reinpassen. Daher fiel meine Wahl auf Lowepro Computracker AW. Der Rucksack hat ein großes Fassungsvermögen und liegt gut am Rücken. Meine gesamte Foto-/Video-Ausrüstung samt Laptop passt dort hinein. Der Rucksack weist eine für Lowepro übliche, hochwertige Verarbeitung auf und glänzt mit netten Zusatzfeatures wie der Regenüberziehsack. Der einzige Nachteil auf der Straße ist die Wahl zwischen “Kamera-in-der-Hand”- oder ständiger “Kamera-rein-raus”-Technik. Als Abhilfe dazu kaufte ich mir die Lowepro Offtrail 1 – eine Hüfttasche für den schnellen Zugriff.

Abschließende Bemerkungen

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Auswahl der Taschen mit Rücksicht auf die häufigsten Einsatzszenarien durchgeführt werden sollte. Ich persönlich kann jedem empfehlen die Tasche anzufassen, bevor man diese kauft. Im Vergleich zur sonstigen Ausrüstung gibt es hier deutliche Qualitätsunterschiede sowohl in den Materialien als auch in der Verarbeitung. Wer die Möglichkeit nicht hat, kann um sicher zu gehen zu renommierten Herstellern greifen.

Referezen

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Jul
7

Seitenveränderungen

Beitrag von Simon in Ankündigung

URLNachdem nun der Transfer der Domäne abgeschlossen ist, möchte ich über die Veränderungen der Seite berichten. Zunächst ist zusätzlich zu dem Blog, ein Wiki installiert worden, welches sich langsam aber sicher füllt. Unter dem Menüpunkt Wissen kann man auf das Wiki zugreifen. Das Wiki wird dazu eingesetzt Tutorials zu schreiben und einen verlässlichen Informationsstand über die Hardware, die Software und die Techniken beim Fotografieren zu erzeugen. Die Erfahrungsberichte können ebenfalls dort abgelegt werden. Der Punkt Gallerie ist zwar bereits angelegt befindet sich aber im Aufbau – an dieser Stelle können dann die teilnehmenden Fotografen ihre besten Bilder ausstellen.

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